Beiträge
Febr. 2025 | Umkämpftes Asyl | Ausstellung
in 2025, aktuell, AusstellungenTexte und Fotos
Die Europäische Union und ihre Mitgliedsstaaten arbeiten seit Jahren daran, den Zugang zum Recht auf Asyl abzuschaffen. Derzeit sind weltweit mehr Menschen auf der Flucht als seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges.
Die meisten Flüchtenden bleiben in ihrer Region, im eigenen Land oder in den Nachbarstaaten. Nur ein kleiner Teil von ihnen kommt nach Europa, oft auf lebensgefährlichen Fluchtwegen. Die Ausstellung erkundet, wie weit sich die EU bei der Flüchtlingsabwehr von ihren eigenen menschenrechtlichen Grundsätzen entfernt hat.
Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung sollen über die aktuellen Angriffe auf das Asylrecht, die Protestbewegungen dagegen und die Unterstützungsmöglichkeiten für Geflüchtete informieren.
Ausstellungsprogramm
Ausstellung vom 12. Februar bis 30. April 2025
Donnerstag 27.3. 2025 | 19.30 Uhr
›Asylverfahren auslagern? Weder umsetzbar noch menschenrechtskonform.‹
Vortrag und Diskussion mit Henrike Koch (Projektreferentin in der Europaabteilung von PRO ASYL)
Donnerstag, 13. März 2025 19.30 Uhr
›Argumente für eine humane Flüchtlingspolitik von Amnesty International‹
Vortrag und Diskussion mit Ralf Miltenberger (Bezirkssprecher)
und weiteren Mitgliedern von Amnesty International
Donnerstag 20.2.2025 | 19.30 Uhr
›Kunst und Widerstand afghanischer Frauen‹
Vortrag von Tobias Klaus
Tobias Klaus (Terre des Hommes) stellt das Projekt „Hope in Darkness“ vor, bei dem Künstlerinnen unter großer Gefahr Werke geschaffen haben, die auf geheimen Wegen nach Deutschland gelangten. Zudem berichtet er über die Evakuierungen aus Afghanistan und die humanitären Hilfsprojekte von Terre des Hommes.
Mittwoch 12.2.2025 | 19:30 Uhr
Ausstellungseröffnung mit Gisela Demberger
Gisela Demberger stellt ihre Arbeit bei „Wedding-hilft“ vor und informiert über die Auswirkungen der aktuellen Migrationspolitik auf die Geflüchteten.
Hinweis: Am 12.2.1908 wurde unsere Namensgeberin Olga Benario geboren. Ihren Geburtstag wollen wir natürlich auch feiern.
Einladung
Ausstellungseröffnung mit Gisela Demberger
Mittwoch 12.2.2025 | 19:30 Uhr
›Kunst und Widerstand afghanischer Frauen‹ Vortrag von Tobias Klaus
Donnerstag 20.2.2025 | 19.30 Uhr
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Jan. 2016 | Dem Leben hinterher
in 2016, AusstellungenFluchtorte jüdischer Verfolgter | Eine fotografische Spurensuche
Zwischen Oktober 1941 und Kriegsende wurden mehr als 56.000 Berliner Juden in die Vernichtungslager und Mordstätten deportiert. Doch mehr als 5.000 entzogen sich der Deportation und rund 1.700 Juden überlebten versteckt die nationalsozialistische Herrschaft in Berlin, viele von ihnen mit Hilfe nichtjüdischer Helferinnen und Helfer.
Die Ausstellung zeigt einige ausgewählte Orte in Berlin und Umgebung, in denen sich Untergetauchte zu verstecken suchten, darunter in Kirchen- und Werkstattkellern, Gartenlauben, Gutshäusern, Wohnungen und Pensionen. Die Versteckorte sind alltäglich und erscheinen heute oft harmlos. Erst die begleitenden Texte zu den Fotos erzählen die Geschichten zu den Orten und geben Einblick in den dramatischen Alltag der Verfolgten und ihrer Helferinnen und Helfer.
Die Ausstellung entstand in Kooperation zwischen dem Förderverein Blindes Vertrauen e. V. und dem
Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt.
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Bildergalerie
Mai 2015 | Grenzerfahrungen
in 2015, AusstellungenFotoausstellung – Die Dialektik der Grenzorte El Paso, Texas und Ciudad Juárez, Mexiko – Migration und Frauenmorde
Sept. 2014 | Sebastião Salgado und die Ausstellung ›Terra‹
in 2014, AusstellungenLandlosenbewegung und Widerstand in Brasilien
Sebastião Salgado – 1944 in Minas Gerais, Brasilien geboren gilt als einer der besten und bedeutendsten Fotoreporter der Welt. Sein Epos „Workers“ wurde auf der ganzen Welt mit großem Erfolg gezeigt. Im Rahmen seines Projektes über weltweite Flüchtlingsbewegungen entstanden die Bilder dieser Ausstellung.
Die Ausstellung „Terra“, wurde erstmalig im April 1997 in Brasilien, Europa, den USA und Asien gezeigt. Der Anlass war die Erinnerung an das Massaker in „Eldorado do Carajás“ bei welchem im April des vorherigen Jahres 19 Landlose auf einer Protestkundgebung von der Militärpolizei hingerichtet wurden.
Doch auch 10 Jahre später ist die Ausstellung immer noch aktuell. Die ungleiche Landverteilung besteht weiterhin und nimmt sogar zu. Noch immer sterben Menschen in Landkonflikten – sei es durch die menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen, durch Privatmilizen, der Polizei oder durch Hunger.
Die Ausstellung wird mit freundlicher Unterstützung der Amigas/Amigos do MST – Deutschland gezeigt.
Die Veranstaltungsreihe wird in Kooperation mit dem FDCL durchgeführt.
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Dez. 2013 | An den Grenzen
in 2013, AusstellungenLampedusa und die europäische Flüchtlingspolitik
Nicht erst seit dem Unglück von Lampedusa mit mehr als 300 Opfern ist das Mittelmeer zum Massengrab für Flüchtlinge geworden. Seit 1988 sind mehr als 19.000 Menschen an den Außengrenzen der EU ertrunken. Insbesondere die italienische Mittelmeerinsel ist zum Sinnbild einer inhumanen EU Asylpolitik geworden. Im Mai 2011 besuchte die sächsische Europaabgeordnete Dr. Cornelia Ernst zwei Auffanglager in Lampedusa. Während des Aufenthaltes entstanden dokumentarische Fotografien, die die Lebensrealität der Flüchtlinge und die Zustände in den Lagern zeigen.
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Jan. 2005 | Die Kinder von La Hille
in 2005, AusstellungenHundert jüdische Kinder wurden nach dem Pogrom von 1938 nach Brüssel geschickt, waren vor den einrückenden deutschen Truppen auf der Flucht, fanden in Südfrankreich Asyl, mussten weiter fliehen und konnten dank mutiger Aktionen vieler HelferInnen rettende Grenzen überschreiten oder in Frankreich untertauchen. Das junge belgische
Ehepaar Elka und Alexander Frank hatte freiwillig die Betreuung der Kinder im Alter von 4 bis 16 Jahren übernommen. Sie haben fast alle überlebt. Vera Friedländer erhielt den Nachlass von Alexander Frank und stellte aus den Fotos und Dokumenten eine Ausstellung über die „Kinderrepublik“ zusammen.
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Okt. 1996 | ›ich möchte nicht mehr sitzen hier für Deutschland‹
in 1996, AusstellungenFlüchtlinge und Abschiebehaft in Deutschland
Eine Ausstellung des Jugendclub courage e.V., Köln
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Galerie Olga Benario BENARIO
Richardstraße 104
12043 Berlin-Neukölln
Öffnungszeiten
an Veranstaltungstagen ab 19.00 Uhr
Ansonsten nur auf Anfrage:
Mo.| Di.| Do.| Fr.| 15–19 Uhr
E-Mail:
forum(at)galerieolgabenario.de
Telefon (Anfragen & Info):
(030) 68 05 93 87
